Digitale Transformation wirbelt Möbelhandel durcheinander

Was lange Zeit am Möbelhandel vorüberging, trifft die Branche seit einigen Jahren umso härter: die Digitalisierung greift um sich und viele Filialen sehen sich schon vor dem Aus. Doch ist die digitale Transformation wirklich der Tod für viele Händler in der Möbelbranche?

 

Königsweg Cross-Channel Strategie

Königsweg Cross-Channel Strategie

Diese Frage lässt sich so einfach nicht beantworten. Klar ist, dass sich der Möbelhandel bereits verändert hat und auch weiterhin nachhaltig verändern wird – und zwar, weil sich der Kunde verändert hat. Der (potentielle) Kunde von heute recherchiert online, informiert sich über verschiedenste Produkte, sucht nach den für ihn relevanten Informationen… und kauft mittlerweile auch online. Hier gilt es, anzuknüpfen und die Herausforderungen nicht als Problem, sondern als Chance zu verstehen.

 

Eine umfassende Digitalstrategie mit zeitgemäßen Marketingkanälen muss her. Sie sichern heute und morgen das Überleben des Möbelhandels. Der ist nun in der Lage, den potentiellen Käufer nicht nur persönlich im stationären Handel und durch Prospekte, die zu ihm nach Hause geliefert werden, zu erreichen: der Händler holt ihn da ob, wo er sich informiert – online. Kanalübergreifendes Denken wird in der Möbelbranche zur Überlebenshilfe. Das kann aber nur funktionieren, wenn die verschiedenen Kanäle und Touch Points auch miteinander verbunden sind und die für den Empfänger jeweils relevanten Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Umfang und über den richtigen Kanal transportieren. Dazu sind smarte Technologien vonnöten, die den Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Marketingprozesse unter die Arme greifen.

 

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Das ECC Köln veröffentlichte zu diesem Thema bereits 2015 ein Thesenpapier, das die Herausforderungen im Möbelhandel bis 2020 aufgreift. Diese Aussagen haben sich bis heute zum Teil bereits bestätigt und werden sich bis 2020 wohl noch deutlicher bemerkbar machen.

Überleben werden nur diejenigen Händler, die sich den neuen Marktgegebenheiten anpassen und sich vor der Digitalisierung nicht verschließen: Das wandelnde Kundenverhalten muss in die eigene Strategie mit aufgenommen werden um darauf aufbauend neue Strukturen zu schaffen, den Kunden kanalübergreifend bedienen zu können. Die Herausforderung wird sein, an jedem Touch Point den jeweils relevanten Content mit Mehrwert anzubieten, der schlussendlich auch zum Kauf führt. Auf dem Weg dorthin helfen innovative Konzepte und Technologien wie beispielsweise Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz, um den Kunden abzuholen und auf seiner individuellen Customer Journey zu begleiten.

 

Die imm Cologne (15.-21.01.2018), weltweit größte Einrichtungsmesse, fokussierte sich im mittlerweile 5. imm cologne Congress am 18. Januar 2018 ebenfalls auf den Wandel in der Möbelbranche. Unter dem Motto „Von Nice to have zum Überlebenskampf – Erfolgsfaktoren für den Möbel E-Commerce“ wrrden aktuelle Trends wie Virtual und Augmented Reality, oder auch die Zukunft des Möbel E-Commerce von Experten beleuchtet. Den Schlussbericht der ersten Einrichtungsmesse des Jahres 2018 können Sie sich bequem hier ansehen.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.