Konsistente Printkommunikation bei Schmalz: Mit Web2Print-Lösung zum perfekten Marketing-Ressource-Management

Schmalz LogoAls Marktführer in der Automatisierung mit Vakuum sowie für ergonomische Handhabungssysteme beschäftigt Schmalz weltweit rund 1.400 Mitarbeiter. Das Vertriebsnetz umfasst 19 Schmalz-Gesellschaften und zahlreiche Handelspartner rund um den Globus.

Um sicherzustellen, dass Flyer, Broschüren und Co. in Russland genauso aussehen wie in Frankreich, setzt Schmalz auf eine ausgefeilte Web2Print-Technologie auf Basis von Contentserv und vertraute auf Laudert als Implementierungspartner.

Der neue Publikationsprozess
In einer ersten Phase realisierten Lauderts Medien- IT-Experten sowohl den MAM (Media Asset Management)-Baustein als auch die intuitive Suchfunktion. Anschließend wurden Workflows zur Steuerung des Publikationsprozesses definiert. Soll ein neues Printmittel auf den Markt gebracht werden, erstellt das Schmalz-Marketingteam in Deutschland einen entsprechenden Entwurf. Es legt fest, welche Elemente die Auslandsniederlassungen später bearbeiten dürfen und welche nicht. So wird das Schmalz-CI länderübergreifend eingehalten. Steht das Logo beispielsweise immer rechts oben, kann es für die Bearbeitung gesperrt werden.

Je nach Komplexität des Textes eines Werbemittels wird die Übersetzung in bis zu 27 Sprachversionen angestoßen. Dazu hat Laudert das Translation-Management-System Trados angebunden. Die Auslandsvorlagen stehen anschließend in Contentserv zur Verfügung. Möchte nun ein Marketing-Verantwortlicher, bspw. in China, einen neuen Katalog herausgeben, wählt er eine Vorlage aus und öffnet sie im Browser. Einen InDesign-Client, also eine Installation der Layout-Software, benötigt er nicht. Stattdessen kann er die Änderungen ohne besondere Grafik-Kenntnisse im Online-Editor vornehmen. Nun sendet der Marketer die Druckanfrage entweder an den Hauptsitz nach Deutschland oder entscheidet sich für den Druck vor Ort.

Marco Ade, Projektleiter bei Schmalz

Marco Ade, Projektleiter bei Schmalz

So individuell wie möglich, so einheitlich wie nötig
Zusammenfassend ergibt sich aus dem neuen Workflow ein entscheidender Vorteil: der perfekte Spagat zwischen Zentralisierung aller Marketing-Dokumente und länderspezifischer Produkt- und Markenkommunikation. „Die gesamte Printwerbung von Schmalz verläuft konsistent und einheitlich und die Datenhoheit bleibt stets am deutschen Hauptsitz“, freut sich Marco Ade, Projektleiter bei Schmalz. Im Januar 2017 wurde das System eingeführt und ist seitdem erfolgreich im Einsatz. In einer zweiten Projektphase wird nun an der Ausweitung der Contentserv-Lösung gearbeitet. Zukünftig werden im MAM-System auch Produktbilder, Logos u.v.m. vorgehalten. Darüber hinaus wird eine PIM (Product-Information-Management)-Komponente sowie die Onlineshop-Anbindung ergänzt.

Autor:
Laudert ist mit 430 Mitarbeitern strategischer und operativer Partner in allen Fragen der Produkt- und Markenkommunikation. Hocheffiziente Prozesse sind Basis aller 4 Leistungsfelder: Fotostudios, Medienproduktion, Medien-IT und Digitaldruck. Das 80 Mitarbeiter starke IT-Team integriert Systeme für PIM/MAM/DAM, Web2Print und Database-Publishing.

Anna Nertinger

Über Anna Nertinger

Assistentin der Geschäftsleitung der CONTENTSERV GmbH. Hier und dort und überall.
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Ein Kommentar

  1. Pingback:Es ist ein Katalog, Baby! – Contentserv Blog DE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.