Michael Kugler zum Thema Produktdatenmarketing

Die Handelskraft Konferenz unseres Partners dotSource fand am 20. Februar in der BMW Welt in München statt. Lesen Sie hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Round Table zum Thema Produktdatenmarketing nochmal in Ruhe nach.

Produktdatenmanagement kennen viele – was bedeutet Produktdatenmarketing?

Michael Kugler auf der Handelskraft 2018

Michael Kugler auf der Handelskraft 2018

Michael Kugler: Das Produktdatenmarketing wird zunehmend zur Königsdisziplin im E-Commerce. Hier dreht es sich, wie der Name schon sagt, nicht um das Management der Daten, sondern um die Vermarktung. Es geht also um die Sichtweise nach außen.

Um aber diese Daten nach außen optimal auszuleiten, muss man zuerst einmal intern alles in den Griff bekommen und das passiert mit dem Produktdatenmanagement. Das ist der Grund, warum wir als PIM Hersteller sehr viel Nachfrage haben – die Daten an sich und das Handling derer sind der Schlüssel zum Erfolg im Produktdatenmarketing und schließlich auch im E-Commerce.

Denn hier kann ich die Daten zentral so aufbereiten, dass sie perfekt orchestriert in den vielen und wachsenden digitalen Kanälen zur Verfügung gestellt werden können – und das idealerweise in Echtzeit.

Für Unternehmen heißt das mehr Chancen, mehr Reichweite und mehr Komplexität, die gemanagt werden muss.

Welche Anforderungen müssen Produktdaten erfüllen?

Handelskraft 2018

Handelskraft 2018

Michael Kugler: Die wichtigste Frage zu Beginn ist: „Wo stehe ich mit den Produktdaten und wo möchte ich hin?“. Da kommt es natürlich immer darauf an, aus welchem Blickwinkel ich auf das Projekt schaue. Bin ich das Unternehmen oder sehe ich es aus der Perspektive meiner Kunden? Erfolgreiches Produktdatenmarketing ist ohne ordentliche Produktdaten nicht möglich und diese werden zunächst mal intern im Unternehmen gesammelt und entsprechend aufbereitet, bis sie für die verschiedenen Kanäle verwendbar sind.

Bei der Aufbereitung muss ich die Besonderheiten der Kanäle verstehen – jeder Kanal hat eigene Anforderungen, das wird auch heute oft noch unter den Tisch gekehrt. Dann ist ein weiterer wichtiger Punkt die strategische Planung und nicht zuletzt eine sichergestellte Datenqualität. Denn ist diese mangelhaft, werden zum Beispiel aufgrund von fehlerhafter Produktinformationen Käufe getätigt, die dann als Retoure wieder im Unternehmen landet. Das kostet Geld und schmälert die Marge – warum also nicht vermeiden, wenn es auch anders geht?

Ist Produktdatenmarketing bzw. –management eine Größenfrage? Oder: Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein PIM/MDM?

Michael Kugler: Ganz allgemein gilt die Regel, je mehr Produkte, Sprachen oder Kanäle im Unternehmen vorhanden sind, umso mehr ergibt sich daraus die Notwendigkeit eines PIM Systems. Aber auch das lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Für jeden Topf gibt es den richtigen Deckel – das klingt abgedroschen, lässt sich aber auch in diesem Fall ganz gut anwenden. Heute geht es vor allem darum, schnell und flexibel agieren zu können, sich optimal auf die Marktanforderungen anzupassen. Mit Excel und Co. ist das einfach nicht mehr möglich. In Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung sind es die wenigsten Unternehmen, die nur einsprachig unterwegs sind. Die internationale Ausrichtung und die Anzahl der Kanäle muss man bei der Bedarfsanalyse daher unbedingt auch beachten.

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Carbranding auf der Handelskraft

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