Top-Shop oder Flop-Shop: Zufriedenere Endkunden für Marken und Händler

Machen wir uns nichts vor: Onlinehandel ist nicht einfach – weder für Händler noch für Marken. Der gemeinsame Endkunde möchte schnellsten Versand und bequemste Bezahlmodalitäten zu besten Preisen. Das wussten Sie schon? Gut. Denn um all das wird es in diesem Blogbeitrag nicht gehen.

Es geht vielmehr um den entscheidenden Schritt im Moment der Kaufentscheidung. Genauer: Es geht um vollumfängliche Produktinformationen. Stellen Sie sich vor, Händler hätten alle Produktinformationen ihrer Marken vollumfänglich im Onlineshop: Texte, Bilder, Vergleichstabellen, Videos – alle Marketing-Materialien sind auf den jeweiligen Produktdetailseiten vorhanden.

Was würden vollumfängliche Produktinformation den Onlineshop bedeuten? Ich verrate es Ihnen:

– Die Conversion Rate des Shops wird steigt. Denn wenn der Endkunde im Moment der Kaufentscheidung vollumfänglich informiert ist, steigt seine Kaufbereitschaft.
– Die Bounce Rate sinkt. Denn wenn alle Information vorhanden sind, haben Endkunden keinen Grund mehr, sich woanders zu informieren (und, im schlechtesten Fall für Sie als Händler, auch dort zu kaufen).
– Die Retourenquote sinkt. Wenn alle Informationen vorhanden sind, werden Ihren Kunden beispielsweise weniger Schuhe zurückschicken. Denn die bestellten Schuhe passen. Wieso? Die vollumfängliche Produktinformation schließt Größentabellen mit ein, mit denen Endkunden vor dem Onlinekauf ihre Schuhgröße ermitteln.
– Und was machen zufriedene Kunden noch? Richtig. Sie bleiben treu.

Die gute Nachricht: Marken verfügen über vollumfänglichen Produktinformationen. Die schlechte: Im Shop der Handelspartner sind sie für Endkunden oft nicht auffindbar. Dazu später mehr.

Ein sportliches Beispiel aus der Praxis
Ein Arbeitskollege von mir hat sich kürzlich einen Fitness-Tracker bestellt. Leider ging aus den Angaben des Onlinehändlers nicht hervor, dass es zwei Varianten dieses Fitness-Trackers gibt: eine für grazile und eine für weniger grazile Handgelenke. Die Armbandgrößen variieren also, und dementsprechend auch der Preis.

Ärgerlich für meinen Arbeitskollegen: Er hat sich die kleinere Variante bestellt, bei weniger grazilen Handgelenken. Ärgerlich für den Onlinehändler: Mein Arbeitskollege ist in seiner Mittagspause in den stationären Handel nach nebenan gegangen und hat dort gekauft. Doppelt ärgerlich für den Onlinehändler: Über die unterschiedlichen Armbandgrößen informiert die Marke in den Produktinformationen. Der Händler hatte nur leider diese Informationen nicht vollumfänglich in seinen Webshop eingebunden.

Händler und Marken kooperieren über die loadbee Plattform zur Verteilung von Produktinfos
Diese und mehr Informationen sind da. Marken hinterlegen sie in der Regel in PIM-Systemen. Die Herausforderung für den jeweiligen Händler ist folgende: Er führt nicht die Artikel von drei Marken im Shop, eher von 300. Das bedeutet für ihn im schlimmsten Fall 300 Schnittstellen zu 300 PIM-Systemen, die mit verschiedensten Datenformaten aufwarten. Entsprechend zeit- und kostenintensiv ist sein Datenpflegeaufwand.

Mit der Plattformlösung von loadbee reduzieren Händler diese Schnittstellen in ihren Shop auf eine – die loadbee Plattform. Marken spielen ihre „Herstellerinformationen“ vollautomatisch in die Onlineshops ihrer Handelspartner. Damit haben Händler ohne Mehraufwand genauso vollumfängliche Produktinformationen im Shop wie ihre Marken im brand-owned Shop – inklusive der Armbandgröße des Fitness-Trackers. Alles, was Händler tun müssen, ist einmalig einige Zeilen Code einpflegen. Dadurch erhalten sie alle Produktinformationen der auf loadbee vertretenen Marken vollautomatisch in die Produktdetailseiten ihrer Shops. Denn die Marken haben auf der loadbee Plattform diesen sogenannten „Rich Content“ (Texte, Bilder, Videos, Downloaddokumente und mehr) zu jedem einzelnen Produkt hinterlegt und spielen diesen über loadbee in ihrem Lay-out auf die Produktdetailseite aus.

Under Armour spielt seinen „Rich Content“ direkt unter den Stammdaten des Händlers aus (Quelle: Screenshot/schuhe.de)

Für den Handel kostenlos, für Marken und Händler Gold wert
Wie hinterlegen Marken ihre vollumfänglichen Produktinformationen auf loadbee, um sie in alle angebundenen Onlineshops auszuspielen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten von vollautomatisch bis manuell. Im einfachsten Fall erhält loadbee von Marken eine Schnittstelle zu ihren PIMs wie Contentserv. Dann fließen die Produktinformationen vollautomatisch von der Marke auf die loadbee Plattform und von dort aus weiter in die Produktdetailseiten der angebundenen Händler.

Händler und Marken steigern so gemeinsam ihren Abverkauf. Denn sie erreichen Ihre gemeinsamen Endkunden mit der loadbee IT-Plattform im Moment der Kaufentscheidung mit vollumfänglichen Produktinformationen. Diese Lösung ist für den Handel völlig kostenlos.

Conversion Rate Steigerung von 25 Prozent nachgewiesen
Wieso die Conversion steigt: Der Endkunde hat den Weg in den Onlineshop gefunden. Um beim Sport zu bleiben: Der Händler hat also gerade einen Elfmeter bekommen. Denn der Shop und der Markenartikel haben Aufmerksamkeit (engl. „Attention“) bekommen. Das Tor beziehungsweise der Abverkauf ist zum Greifen nah. Es gibt aber mehr als eine Möglichkeit, den Ball im Tor zu versenken. Genauso gibt es mehr als ein Kaufargument.

Wenn Händler und Marken jetzt Interesse (engl. „Interest“) und Verlangen (engl. „Desire“) erzeugen, dann haben sie den Elfer verwandelt. Wie beide das anstellen? Am ehesten mit vollumfänglichen Produktinformationen. Egal, wohin sie schießen, sie treffen. Der Kunde benötigt zur Kaufentscheidung ein Video? Treffer! Der Kunde sucht ein bestimmtes Feature? Treffer! Die richtigen Produktinformationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind das I und D in dem Werbewirkungsmodell der AIDA-Formel. Apropos: Fragen Sie noch heute hier eine unverbindliche Demo an.

Anna Nertinger

Über Anna Nertinger

Assistentin der Geschäftsleitung der CONTENTSERV GmbH. Hier und dort und überall.
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